Nägelkauen

Nägel kauen, bis es wehtut: Wo Gewohnheit aufhört und mehr beginnt

Nägelkauen ist eine der häufigsten Angewohnheiten. Ab wann ist es mehr? Woran du es merkst und was vielen hilft – einfühlsam erklärt.

vonmygruup Redaktion
18. Juni 20261 Min. Lesezeit

Nägelkauen gilt oft als harmlose Marotte. Doch wenn die Nägel wund sind, die Haut drumherum schmerzt und du nicht aufhören kannst, ist es mehr als nur eine schlechte Angewohnheit – und auch hier gilt: Du bist nicht allein.

Eine der häufigsten Angewohnheiten

Sehr viele Menschen kauen zeitweise an den Nägeln, oft seit der Kindheit. Meist ist es unproblematisch. Aber bei manchen wird es intensiv und schwer kontrollierbar.

Ab wann ist es mehr?

Wenn die Nägel und die Haut darunter leiden, es wehtut, du dich dafür schämst oder es dich im Alltag belastet, ist es mehr als eine Marotte. Fachlich heißt es Onychophagie und gehört zu den BFRBs.

Warum man kaut

Nägelkauen reguliert kurzfristig Anspannung – bei Stress, Konzentration oder Langeweile. Es ist kein Willensmangel, sondern ein erlernter, schneller Weg, mit innerer Spannung umzugehen.

Was hilft

Sanfte Wege wirken besser als Verbote: Hände beschäftigen, eine kleine Ersatzbewegung, kurze gepflegte Nägel, und die Situationen erkennen, in denen es passiert. Schritt für Schritt.


Du bist nicht allein

Auch wenn kaum jemand offen darüber spricht – unzählige Menschen kennen genau das. Gemeinsam fällt es leichter.
Du möchtest das nicht allein durchstehen? In den begleiteten Gruppen von mygruup bist du damit nicht allein – ihr übt gemeinsam, Schritt für Schritt. → Trag dich auf die Warteliste ein.

ThemenNägelkauen
Schlagworte#Nägelkauen#Onychophagie#Drang#BFRB#du bist nicht allein